Digitale Betriebsprüfung im Krankenhaus

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen (eHealth oder auch mHealth) schreitet unaufhörlich voran. Hierdurch können behandlungs- und patientenspezifische Informationen schnell und medienübergreifend generiert, analysiert und ausgetauscht werden. Die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung birgt jedoch nicht nur Chancen, sondern auch Risiken. Aus diesem Grund muss die Krankenhaus-IT sowohl datenschutzrechtlichen, als auch sicherheitstechnischen Anforderungen genügen.

Von den Entwicklungen ist auch die Führung und Aufbewahrung von Büchern und Aufzeichnungen mithilfe von IT-Systemen betroffen. Um mit der technischen Entwicklung Schritt zu halten, hat die Finanzverwaltung mit den Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD) die
bestehenden Anforderungen, welche an die Wahrnehmung von Buchführungspflichten mithilfe von IT-Systemen zu stellen sind, aktualisiert und neue statuiert. Ihre Einhaltung wird zukünftig bei der Vornahme von Betriebsprüfungen eine wesentliche Rolle spielen.

Bei der Nicht- oder Schlechterfüllung drohen steuerrechtliche Sanktionen bis hin zur Aberkennung der Ordnungsmäßigkeit der Buchführung. In dem Zusammenhang kommen auch Haftungsfälle für die Krankenhausleitung in Betracht. Im Endeffekt können bei einer Verletzung der Buchführungs-, Aufbewahrungs- und Mitwirkungspflichten der Status als gemeinnützige Körperschaft und damit einhergehend die Steuervergünstigungen (auch rückwirkend) in Gefahr sein. In dem Fall drohen Steuernachzahlungen, welche nicht selten zur Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung führen.

Mit dem vorliegenden Whitepaper wollen wir Sie über die aktuellen Anforderungen an die elektronische Buchführung und die damit im Zusammenhang stehenden Prozesse informieren, Ihnen einen systematischen Überblick verschaffen und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen.

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