Praxishandbuch digitale Betriebsprüfung: Anforderungen der neuen

GoBD an Buchführung, Datenspeicherung und Datenzugriff

Kontinuierliche Entwicklungen der Rechnungslegungsvorschriften sowie Fortschritte in der Informationstechnologie bedingen ständige Anpassungen des Ordnungsmäßigkeitsbegriffes. Insbesondere die Erfüllung von handels- und steuerrechtlichen Buchführungs- und Aufzeichnungspflichten mithilfe der IT sind bereits seit einiger Zeit Diskussionsgegenstand zwischen Finanzverwaltung und Steuerpflichtigen. Um die Einhaltung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung beim Einsatz der IT sicherzustellen, legte die Finanzverwaltung im Frühjahr 2013 einen Entwurf der „Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff“ (GoBD) vor. Mit den GoBD sollen die GoBS aktualisiert sowie mit den „Grundsätzen zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen“ (GDPdU) und den hierzu von der Finanzverwaltung veröffentlichten „Fragen und Antworten zum Datenzugriffsrecht der Finanzverwaltung“ zusammengeführt werden. Neben bereits bekannten werden zusätzliche, teilweise noch nie dagewesene Anforderungen an die Erfüllung der Buchführungs- und Aufbewahrungspflichten gestellt. Im Rahmen des Buches werden zunächst die neuen Anforderungen an die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung bei dem Einsatz IT-gestützter Buchführungssysteme dargestellt. Dem folgt eine Erörterung und Analyse der von der Finanzverwaltung beabsichtigten Änderungen. Ihre Auswirkungen auf die Praxis werden abschließend mit Hilfe von Praxisbeispielen dargestellt und kritisch gewürdigt.

Quellenangabe:
    Michael Goldshteyn

    Schäffer-Poeschel Verlag

    Stuttgart, 2016

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